Allergiker aufgepasst


Milder Winter lässt Pollen fliegen
Allergiker aufgepasst

Niesreiz oder tränende Augen – treten diese in den nächsten Wochen auf, handelt es sich möglicherweise um allergische Reaktionen gegen Pollen. Denn die Heuschnupfensaison beginnt dieses Jahr früher als sonst. 

Birken und Pollen fliegen schon

Winter ist Erkältungszeit. Doch Allergiker, die momentan an einer laufenden Nase und Niesreiz leiden, sollten auch eine andere Ursache erwägen: Heuschnupfen. Denn die Pollenflugsaison hat bereits begonnen. Der milde Winter lässt die Pollen etwa sechs Wochen früher fliegen als üblich. Ein plötzlicher Kälteeinbruch könnte den frühzeitigen Pollenflug wohl noch stoppen, doch dieser ist nicht in Sicht. 

Die Europäische Stiftung für Allergieforschung (ECARF) misst bereits seit Ende Dezember Haselnuss- und Erlenpollen in der Luft. Denn diese beiden Bäume blühen besonders früh. Die Pollen sind noch nicht sehr zahlreich. Doch bei Menschen mit starker Allergie treten bereits erste Heuschnupfenbeschwerden auf, wie Niesreiz oder juckende Augen. Die Experten der ECARF erwarten außerdem für dieses Jahr einen besonders starken Flug der Birkenpollen. 

Unbehandelt droht Asthma 

Die ECARF schätzt, dass in Deutschland rund 13 Millionen Menschen unter Heuschnupfen leiden. Betroffene sollten sich ärztlich betreuen lassen. Gelegentlich breitet sich der Heuschnupfen auf die unteren Atemwege aus und verursacht dort ein Asthma. 

Um die Beschwerden zu lindern, verschreibt der Allergologe ein Antihistaminikum – ein Medikament, das die überschießende Immunreaktion in Schach hält. Bei starken Beschwerden verordnet er zusätzlich Kortison. Alternativ führt er eine Kurzzeit-Immuntherapie durch. Dabei spritzt er dem Betroffenen einmal pro Woche den allergieauslösenden Stoff in den Körper, um dessen Abwehr zu aktivieren. Diese Behandlung dauert maximal vier Wochen. Sie sollte einige Wochen vor dem ersten Pollenflug beginnen.

Pollenflugkalender

Vorhersage für Mettingen

News

Was hilft beim Einschlafen?
Was hilft beim Einschlafen?

Geräusche oder Musik

Probleme beim Einschlafen sind weit verbreitet. Manche Menschen versuchen, sich mit entspannender Musik oder Geräuschen in den Schlaf zu wiegen. Funktioniert das?   mehr

Finger weg von Lachgas!
Jugendlicher füllt Lachgas aus einer Kartusche in einen Luftballon

Nervenschäden möglich

In kleine bunte Ballons verpackt kommt Lachgas erst einmal recht harmlos daher. Außerdem ist es günstig, leicht zu beschaffen und legal – alles Eigenschaften, die es als Partydroge bei Jugendlichen sehr beliebt macht. Doch wie bei jeder Droge drohen auch bei Lachgas ernste gesundheitliche Folgen.   mehr

Beim Entwässern auf Natrium achten
Beim Entwässern auf Natrium achten

Vorsicht mit Diuretika

Entwässerungsmittel werden bei vielen Erkrankungen eingesetzt. Eine Wirkstoffgruppe, die Thiazide, führt häufig zu einem Natriummangel im Blut. Und das vor allem zu Beginn der Therapie.   mehr

Brustkrebs-Risiko wird nicht erhöht
Brustkrebs-Risiko wird nicht erhöht

Ob Fehlgeburt oder Abtreibung

Abtreibung führt zu Brustkrebs! Diese Parole wird seit Jahren immer wieder ins Feld geführt, um schwangere Frauen von einem Abbruch abzuhalten. Dass das nicht stimmt, wird durch eine finnische Studie erneut untermauert.   mehr

Rezepte gegen Kater
Rezepte gegen Kater

Zu tief ins Glas geschaut?

Ob Familienfeier, Biergartenausflug oder Party: Wer beim Alkohol über die Stränge schlägt, bezahlt das am nächsten Tag meist mit einem Kater. Was hilft dagegen?   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Barbara-Apotheke
Inhaber Thomas Göken
Telefon 05452/9 30 80
Fax 05452/93 08 30
E-Mail info@apotheke-mettingen.de