Adipositas: Risiko für Hautkrankheiten


Schuppenflechte & Akne inversa
Adipositas: Risiko für Hautkrankheiten
mauritius images / SeventyFour Images / Alamy / Alamy Stock Photos

Ein Viertel aller Deutschen hat starkes Übergewicht (Adipositas). Das erhöht nicht nur das Risiko für Herzkreislauf-Erkrankungen und Diabetes, sondern belastet scheinbar auch die Haut.

Hautkrankheiten werden begünstigt

Adipositas ist kein rein kosmetisches Problem, sondern eine chronische Krankheit mit vielen gesundheitlichen Folgeproblemen. Vielen Menschen bekannt sind damit verbundene Krankheiten wie Bluthochdruck, Diabetes und Arthrose. Weniger stark im Bewusstsein ist, dass sich Adipositas auch auf die Haut auswirken kann. So haben adipöse Menschen häufiger Wundheilungsstörungen, aber auch „systemisch-entzündliche“ Krankheiten. Dazu zählen die Schuppenflechte oder verstopfte, sich entzündende Haarfollikel (Akne inversa).

Entzündungen als wahrscheinliche Ursache

Die Ursache dafür könnte sein, dass Adipositas entzündliche Prozesse auslöst. Das liegt am vermehrten Fettgewebe, das für Adipositas charakteristisch ist. Dieses Fettgewebe kann Entzündungen begünstigen, indem es selbst entsprechende Hormone produziert. Die Folge davon könnte sein, dass Wunden, Schuppenflechte oder entzündete Haarfollikel schlechter heilen.

Therapie von Adipositas nach wie vor schwierig

Die beste Therapie gegen diese Hautprobleme ist eigentlich ein Gewichtsverlust. Das ist aber leichter gesagt als getan: Ernährungsumstellung, Bewegung und Verhaltenstherapie führen oft nur zu kleinen Erfolgen. Bei den GLP-1-Agonisten (Abnehmspritze) ist der Gewichtsverlust oft deutlich höher – aber nur, solange die Betroffenen die Medikamente regelmäßig bekommen. Beim Absetzen kehrt auch das Übergewicht meist wieder zurück.
Dennoch sollten Betroffene beim Abnehmen dran bleiben: Denn auch die Medikamente gegen die Hauterkrankungen scheinen besser zu wirken, wenn gleichzeitig auch das Gewicht reduziert wird.

Quelle: Deutsches Ärzteblatt

Pollenflugkalender

Vorhersage für Mettingen

News

Antidepressiva schrittweise absetzen?
Eine Frau hält Antidepressiva in Tablettenform in der Hand.

Studie zu Symptomen

Viele Menschen nehmen zeitweise Antidepressiva – in Deutschland sind es etwa 8 bis 10 Prozent. Doch was passiert eigentlich, wenn die Betroffenen die Medikamente wieder absetzen möchten?   mehr

Hautreizung unter Windeln vermeiden
Blick auf die Windel eines Babys. Ob Baby oder Erwachsener, Hautpflege beugt Reizungen vor.

Ob Baby oder alter Mensch

Windeln halten Jung und Alt trocken, doch darunter kommt es durch den Kontakt mit Urin und Stuhl leicht zu Hautirritationen. Wie lässt sich vorbeugen?   mehr

Verhütung in der Perimenopause
Verhütung in der Perimenopause

Passt die Methode noch?

Nähert sich eine Frau den Wechseljahren, nimmt die Wahrscheinlichkeit für eine Schwangerschaft ab. Muss dann noch verhütet werden und wenn ja, mit welcher Methode?   mehr

Impfungen im Herbst
Impfungen im Herbst

Hochsaison für Infektionen

In der kalten Jahreszeit nehmen Atemwegsinfekte wieder zu. Für viele Menschen sind jetzt Impfungen empfohlen. Was hat sich geändert und wo gibt es gute Informationen?    mehr

Kühlkappe schützt die Haare
Kühlkappe schützt die Haare

Haarausfall bei Chemotherapie

Haarausfall ist eine belastende Nebenwirkung einer Chemotherapie. Durch eine Kühlung der Kopfhaut lässt sich der Haarausfall verringern – doch nicht alle profitieren.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Barbara-Apotheke
Inhaber Thomas Göken
Telefon 05452/9 30 80
Fax 05452/93 08 30
E-Mail info@apotheke-mettingen.de