Fieber im Kindesalter


Wann sollten Eltern handeln?
Fieber im Kindesalter

Erkrankungen gehen bei Kindern besonders häufig mit Fieber einher. Zwar handelt es sich dabei um eine sinnvolle Schutzreaktion des Körpers – in manchen Fällen sollten Eltern jedoch umgehend reagieren.

Fieber senken nicht immer sinnvoll

Das Dreitagefieber ist eine typische Kinderkrankheit, deren Name den fieberhaften Verlauf schon andeutet. Auch andere Krankheiten, zum Beispiel die akute Mittelohrentzündung, sind bei kleineren Kindern oft von Fieber begleitet – schließlich ist ihr Immunsystem noch nicht voll entwickelt.Die Apothekerin Heidi Günther erklärt: „Fieber ist ein typisches Symptom dafür, dass der Körper gegen Krankheitserreger ankämpft. Es handelt sich also nicht um eine eigenständige Krankheit, sondern ist ein Zeichen für eine gesunde Körperreaktion, um eingedrungene Viren oder Bakterien zu beseitigen. Ein ansonsten gesunder Körper sollte daher auch mal fiebern dürfen.“ Fiebersenkende Maßnahmen richten sich laut Günther nicht gegen die Ursache der Krankheit und verkürzen auch nicht ihren Verlauf. „Ich rate den Eltern, das Kind lieber sorgfältig zu beobachten und auf seine Bedürfnisse einzugehen.“

Das Immunsystem des Kindes unterstützen

Bei Krankheiten, die von Fieber begleitet werden, helfen Kindern vor allem zwei Maßnahmen: ausreichend trinken und im Bett bleiben. Daneben empfiehlt Günther: „Eltern können ihrem fiebernden Kind helfen, indem sie, je nach Phase, Wärme zuführen, beispielsweise über Decken, Wärmekissen und warmen Tee, oder den Körper bei seinen Bemühungen um Abkühlung unterstützen. Dies kann über eine kühle Raumtemperatur, Wadenwickel oder Waschungen geschehen.“

Wann Eltern einen Arzt aufsuchen sollten

Bei ernsten Symptomen sollten Eltern mit kleinen Kindern umgehend einen Arzt aufsuchen. Dazu gehören:

  • Durchfall oder Erbrechen
  • starke Hals- und Ohrenschmerzen, Nackensteife oder trockener Husten
  • Fieber über 40 Grad
  • Fieber, das trotz Antibiotika-Therapie länger als drei Tage anhält.

Quelle: Barmer

Pollenflugkalender

Vorhersage für Mettingen

News

Zum Check-up in die Röhre?
Zum Check-up in die Röhre?

Sinn und Unsinn von Ganzkörper-MRTs

Privatkliniken und Diagnostikzentren werben vermehrt mit MRTs für den gesamten Körper. Auf diese Weise sollen Erkrankungen früh entdeckt werden. Klingt verheißungsvoll, doch funktioniert das auch?    mehr

Helfen E-Zigaretten beim Rauchstopp?
Helfen E-Zigaretten beim Rauchstopp?

Gegen die Sucht

E-Zigaretten mit Nikotin unterstützen einen Rauchstopp offenbar etwas besser als Nikotinpflaster oder -kaugummis. Doch die Mehrheit schafft den Ausstieg auch damit nicht. Und ob E-Zigaretten langfristig beim Aufhören helfen, ist noch offen.   mehr

Warnung vor Tiefkühlbeeren
Warnung vor Tiefkühlbeeren

Keime überleben die Kälte

Tiefkühlbeeren sind lecker und schnell serviert. Doch wer sie direkt aus dem Gefrierfach in Smoothies, Desserts oder andere Speisen gibt, geht ein gesundheitliches Risiko ein: Krankheitserreger können die Kälte überstehen.   mehr

Nitrospray richtig anwenden
Nitrospray richtig anwenden

Bei Brustenge und Herzschmerzen

Wer unter Angina-pectoris-Anfällen leidet, hat meist ein Notfallmedikament als Spray oder Kapsel dabei. Das darin enthaltene Nitrat hilft schnell gegen Brustenge und Herzschmerz. Voraussetzung ist allerdings, dass man es richtig anwendet.   mehr

Dem Testosteron-Abfall entgegen wirken

Mann fährt mit Hund an der Leine auf einem Fahrrad einen See entlang.

Bewegung und Alkoholverzicht

Wechseljahre wie die Frauen haben Männer nicht. Ihr Hormonspiegel sinkt nicht abrupt, sondern nur langsam. Trotzdem leiden viele unter Beschwerden. Und einige wenige benötigen sogar eine Testosteronsubstitution.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Barbara-Apotheke
Inhaber Thomas Göken
Telefon 05452/9 30 80
Fax 05452/93 08 30
E-Mail info@apotheke-mettingen.de