Fahrradhelm: nicht nur für Kinder


Mit gutem Beispiel vorangehen
Fahrradhelm: nicht nur für Kinder

Ein Fahrradhelm kann Leben retten. Deshalb empfehlen Orthopäden und Chirurgen das Tragen in jedem Alter. Doch gerade Eltern sind in der Hinsicht zu oft ein schlechtes Vorbild.

Fast 400 Menschen starben letztes Jahr auf deutschen Straßen bei einem Fahrradunfall. Viele dieser Todesfälle hätten durch einen Fahrradhelm verhindert werden können – er senkt das Risiko einer tödlichen Hirnverletzung bei einem Sturz nämlich um 60 bis 70 Prozent. Doch gerade Erwachsene tragen nur selten einen Helm, anstatt mit gutem Beispiel voranzugehen. „Wirken Erwachsene nicht als Vorbild, sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass Kinder später im Jugend- oder Erwachsenenalter weiterhin einen Helm tragen“, erklärt Prof. Reinhard Hoffmann, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU).

Helmtragequote sinkt nach der Kindheit rapide ab

Laut einer Statistik von 2015 sinkt die Helmtragequote nach der Kindheit rapide ab: Tragen noch 76 Prozent aller Kinder im Alter von sechs bis 10 Jahren einen Helm, sind es bei den 17- bis 21-Jährigen gerade einmal 7 Prozent. Aber auch im Erwachsenenalter nimmt die Zahl nur wenig zu: So trägt nur jeder Fünfte im Alter von 41 bis 60 Jahren einen Helm. Der DGOU-Präventionsexperte Dr. Christian Juhra betont: „Die hohe Anzahl an Kindern, die einen Helm tragen, zeigt, dass Eltern ihre Kinder schützen wollen. Genauso verantwortungsvoll sollten sie auch für sich handeln und grundsätzlich selbst zum Helm greifen – damit sie auch nach einem Unfall noch für ihre Kinder da sein können.“

Tipps, um die Schutzwirkung des Fahrradhelms zu steigern:

  • Der Fahrradhelm muss den Normen nach DIN EN 1078 entsprechen.

  • Die Größe des Helms muss der Kopfgröße entsprechen, damit er stabil sitzt.

  • Der Helm sollte nach jedem Aufprall und generell nach 5 Jahren ausgetauscht werden.

  • Kleinere Kinder sollten den Helm nicht zum Spielen tragen, da Strangulationsgefahr besteht.

Quelle: DGOU

Pollenflugkalender

Vorhersage für Mettingen

News

Salz: Verzichten oder ersetzen?
Salz: Verzichten oder ersetzen?

Für Herz und Gefäße

Salzverzicht gehört zu den Basismaßnahmen bei der Behandlung von Bluthochdruck. In manchen Fällen reicht das nicht – dann ist der Salzersatz besser.   mehr

Kurz vorm Ziel am gefährlichsten
Kurz vorm Ziel am gefährlichsten

Herzgefahr beim Marathon

Langstreckenläufe muten dem Herz-Kreislauf-System einiges zu. In seltenen Fällen kann es sogar zu einem Herzstillstand kommen. Männer trifft es dabei bevorzugt – womöglich aufgrund typisch männlicher Persönlichkeitsmerkmale.   mehr

Migräne erhöht Glaukomrisiko

Junge rothaarige Frau bekommt den Augeninnendruck gemessen.

Augen kontrollieren lassen!

Menschen mit Migräne sollten regelmäßig ihre Augen kontrollieren lassen. Denn die Erkrankung macht nicht nur Kopfschmerzen, sie erhöht auch das Risiko für ein Glaukom, d.h. einen grünen Star.   mehr

Kortison in der Selbstmedikation
Person gibt Kortisonsalbe aus einer Tube auf den Finger.

Keine Angst vor Nebenwirkungen

Bei der Anwendung von Kortison fürchten viele Anwender*innen Nebenwirkungen. Ob die Sorge bei der Selbstmedikation berechtigt ist, erklärt die Apothekerkammer Niedersachsen.   mehr

Adipositas: Risiko für Hautkrankheiten
Adipositas: Risiko für Hautkrankheiten

Schuppenflechte & Akne inversa

Ein Viertel aller Deutschen hat starkes Übergewicht (Adipositas). Das erhöht nicht nur das Risiko für Herzkreislauf-Erkrankungen und Diabetes, sondern belastet scheinbar auch die Haut.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Beratungsclips

Antibiotikumsaft mit Löffel

Antibiotikumsaft mit Löffel

Dieses Video zeigt Ihnen kurz und verständlich, wie Sie einen Antibiotikumsaft mit einem Dosierlöffel richtig einnehmen. Der Clip ist mit Untertiteln in Russisch, Türkisch, Arabisch, Englisch und Deutsch verfügbar.

Wir bieten Ihnen viele unterschiedliche Beratungsclips zu erklärungsbedürftigen Medikamenten an. Klicken Sie einmal rein!

Barbara-Apotheke
Inhaber Thomas Göken
Telefon 05452/9 30 80
Fax 05452/93 08 30
E-Mail info@apotheke-mettingen.de